Wie alles begann
Eine Idee am Aschermittwoch 1993 – und der lange, liebevolle Weg zur ersten Burgrieder Fasnet.
„Es wäre halt schön, wenn es in Burgrieden eine Narrenzunft geben würde, die sich mit dem alemannischen Fasnachtsbrauch beschäftigt.“
Die tollen Tage der Fasnet waren gerade vorbei, als am Aschermittwoch, dem 24. Februar 1993, die Idee geboren wurde. Auf der Suche nach einem Fundament führte der erste Weg in die Stadtbücherei nach Laupheim – und zu den Sagen vom Riffelweible und vom Sallamale, niedergeschrieben von Maria Dietrich aus Burgrieden, der „Mutter“ unserer beiden Figuren.
Schnell fanden sich Gleichgesinnte. Mit Hilfe der Patenzunft „Pflugraicher“ aus Uttenweiler, dem Holzschnitzer Richard Roth und vielen helfenden Händen entstanden die ersten Häser – aus echtem Fell, mit handgeschnitzten Holzmasken und einem ordentlichen Geschell, um den Winter zu vertreiben.
Meilensteine
Die Idee am Aschermittwoch
Der Wunsch nach einer Narrenzunft, die sich dem alemannischen Brauchtum widmet, wird geboren.
Auf den Spuren der Sagen
In der Stadtbücherei Laupheim finden sich die Sagen vom Riffelweible und Sallamale – von Maria Dietrich.
Häser entstehen
Mit Patenzunft Uttenweiler, Schnitzer Richard Roth und vielen Händen werden die ersten Häser gefertigt.
Gründungsversammlung
Im Gasthaus Hirsch wird die Zunft gegründet. Gerhard Kopp wird erster Zunftmeister.
Die erste Vorstellung
Riffelweible und Sallamale treten erstmals auf – schon am ersten Abend zählt die Zunft 32 Mitglieder.
Der erste Auftritt
Am Dreikönigstag erklingt der Narrenruf erstmals auf der Straße – mit Narrentaufe aus der Rot.
130+ Narren stark
Mit dem Haldegoischd als jüngster Figur lebt die Tradition weiter – familiär und lebensfroh.
„Etz guggat au“
„Ha laß me gau“
„En Riada do isch Fasnet heit, ond alle Narra hand a Freid.“